Häufige Fehler beim Ausbessern von kleinen Lackschäden und wie Sie diese in Zukunft vermeiden
Kleine Lackschäden sind äußerst ärgerlich, aber glücklicherweise lassen sie sich mit einem guten Spot-Repair-Set oft selbst beheben. Dennoch sehen wir regelmäßig, dass das Endergebnis enttäuschend ist und das liegt selten am Material, sondern eher daran, wie es verwendet wird.
In diesem Blogartikel stellen wir die häufigsten Fehler vor und zeigen Ihnen, wie Sie diese vermeiden können. So erzielen Sie mit Ihrem Spot-Repair-Set das beste Ergebnis und sparen dabei oft hohe Kosten für eine Lackschaden-Reparatur in der Werkstatt.

Unzureichende Vorbereitung der Oberfläche
Viele Heimwerker beginnen zu schnell mit dem Sprühen. Kurz abschleifen und dann direkt loslegen, aber das ist problematisch. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit. Denken Sie daran:
- Gründliche Reinigung mit Silikonentfetter
- Gutes Schleifen in mehreren Schritten (von grob bis fein)
- Entstauben mit einem Klebetuch
Eine schlecht vorbereitete Oberfläche führt zu einer schlechten Haftung des Lacks und sichtbaren Unebenheiten. Nehmen Sie sich also Zeit, um dies gründlich zu erledigen, dies macht den Unterschied zwischen einer sauberen Lackschadenreparatur und einer weiterhin sichtbaren Stelle.
Wie lange dauert die Vorbereitung bei kleinen Lackschäden?
Je nach Größe der beschädigten Stelle sollten Sie 30 bis 60 Minuten einplanen, inklusive Schleifen und Reinigen.
Zu dick oder ungleichmäßiges Sprühen beim Lackschäden ausbessern
Ein weiterer klassischer Fehler: zu viel Lack auf einmal. Das scheint schneller zu gehen, aber Sie riskieren dabei Tropfen, Spritzer und Farbunterschiede. Arbeiten Sie lieber in mehreren dünnen Schichten. Das gilt für die Grundierung/Füllmasse, den Autolack und den Klarlack.
Zwischen jeder Schicht: kurz trocknen lassen und bei Bedarf leicht anschleifen. Arbeiten Sie ruhig und gleichmäßig, in einem Abstand von ca. 20 cm. So bauen Sie eine schöne Deckkraft auf, ohne Flecken oder Läufer.
Woran erkenne ich, dass die Schicht dick genug ist bei kleinen Lackschäden?
Wenn die Farbe gleichmäßig deckt und keine grauen Stellen mehr sichtbar sind, reicht die Schicht. Besser zwei bis drei dünne Schichten als eine dicke.
Falsche Reihenfolge oder Produkte überspringen
Wir verstehen, dass es verlockend ist, die Grundierung oder den Füllstoff wegzulassen, vor allem, wenn der Schaden gering ist. Dennoch ist dies ein wesentlicher Bestandteil einer guten Ausbesserung. Ohne Grundierung haftet der Lack weniger gut und es kommt schneller zu Farbunterschieden. Und ohne Klarlack (vor allem 2K bei größeren Schäden) fehlt Ihrer Reparatur der nötige Glanz und Schutz.
Folgen Sie beim Ausbessern eines Lackschadens daher immer dieser Reihenfolge:
- Entfetten
- Schleifen
- Grundierung auftragen
- Autolack sprühen
- Klarlack auftragen
So können Sie Lackschäden am Auto kostengünstig ausbessern, statt hohe Kosten in der Werkstatt zu haben. In unseren 19-teiligen Sets finden Sie alles, was Sie brauchen, einschließlich einer verständlichen Anleitung.
Muss ich immer alle Schritte machen, auch bei ganz kleinen Kratzern?
Bei feinen Kratzern, die nur im Klarlack sind, reicht oft ein leichtes Anschleifen und Nachlackieren mit Klarlack. Sobald Sie aber den Basislack oder das Blech sehen, unbedingt alle Schritte einhalten.
Der Umgebung zu wenig Aufmerksamkeit schenken
Ein häufiger Fehler ist, an der falschen Stelle zu arbeiten: draußen im Wind, in der prallen Sonne oder in einer staubigen Scheune. Die Umgebung ist entscheidend. Lack haftet am besten bei Raumtemperatur (18-25 °C) in einem staubfreien Raum ohne Zugluft. Arbeiten Sie vorzugsweise in Innenräumen oder in einer Garage und verwenden Sie gegebenenfalls eine Abdeckplane, um Staub fernzuhalten.
Kann ich mein Auto überhaupt draußen lackieren?
Nur bedingt. Vermeiden Sie direkte Sonne und Wind. Morgens oder abends bei milden Temperaturen ist es besser, allerdings bleibt das Risiko von Staub immer höher.
Keine Zeit zum Aushärten nach der Lackschaden Reparatur
Die Versuchung ist groß, direkt nach dem Sprühen mit dem Polieren zu beginnen oder die Oberfläche zu berühren. Aber Lack braucht Zeit, um vollständig auszuhärten. Dies ist insbesondere bei der Verwendung von 2K-Klarlack entscheidend: Dieser Lack reagiert chemisch und bildet eine harte, schützende Deckschicht. Lassen Sie Ihr Auto daher mindestens 24 Stunden ruhen und verschieben Sie das Waschen oder Polieren noch etwas.
Kann ich den Lack mit einem Föhn schneller trocknen?
Nein, dies beschleunigt höchstens das oberflächliche Trocknen, nicht die chemische Aushärtung. Es kann sogar Blasen verursachen.
Was kostet es, Lackschäden professionell reparieren zu lassen?
Je nach Größe liegen die Kosten für einen Lackschaden beim Profi oft zwischen 150 und 600 Euro. Selbst ausbessern spart also bares Geld.
Spot-Repair erfordert Geduld, ist aber gut machbar
Mit ein wenig Liebe zum Detail können Sie mit einem Spot-Repair-Set überraschend gute Ergebnisse erzielen. Der Schlüssel zum Erfolg? In Ruhe arbeiten, die richtige Reihenfolge einhalten und gut vorbereiten. In unseren Sets finden Sie alles, was Sie brauchen, vom Lack nach Farbcode über Spachtelmasse bis hin zu Klebeband und Schleifpapier, damit Sie gut gerüstet sind.
Haben Sie Fragen oder sind Sie sich bezüglich des richtigen Farbcodes unsicher? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Senden Sie uns einfach eine Nachricht, wir denken mit Ihnen mit.

