Muss ich beim Auto Lackieren immer mit Klarlack abschließen?

Ja, bei Effektlacken schon. Bei Effektfarben sollten Sie beim Auto Lackieren immer mit einem Klarlack abschließen, da dieser notwendig ist, um genau den richtigen Farbton zu erhalten. Darüber hinaus sorgt Klarlack für einen optimalen Schutz Ihres Autolacks und den Glanzgrad der Autofarbe.

Was ist Klarlack?

Gut zu wissen: Autolack besteht aus mehreren Schichten. Zunächst einmal haben Sie das Metall Ihres Autos. Dieses wird mit einer grauen oder weißen Grundierung behandelt. Dieser Primer verhindert Rost und sorgt zudem für eine gute Haftung des Farblacks. Anschließend wird der Farblack aufgetragen. In den meisten Fällen wird auf den Farblack noch ein Klarlack aufgetragen. Das rundet das Ganze sauber ab, sorgt für den richtigen Glanz und schützt den Farblack vor Kratzern oder Stößen. Klarlack bietet zudem Schutz vor Witterungseinflüssen wie UV-Strahlung und Chemikalien wie Streusalz.

Was sind die Vorteile von Klarlack?

Klarlack soll Ihren Autolack vor Feuchtigkeit, Schmutz und anderen äußeren Einflüssen schützen. Außerdem sorgt dieser für den Glanzgrad der Autofarbe. Obwohl die meisten Autos mit einem hochglänzenden Klarlack versehen sind, bieten wir auch die Varianten Klarlack seidenmatt und matt an. Diese sind als Spraydose und als Lackstift erhältlich.

Klarlack ist außerdem in zwei Varianten lieferbar. Der schnell trocknende 1K-Typ und der professionellere 2K-Klarlack. Diese zweikomponentige Variante bietet eine sehr hohe Chemikalienbeständigkeit, ist hervorragend benzin- und witterungsbeständig und lässt sich nach der Aushärtung gut polieren. Wir empfehlen daher die Verwendung von 2K-Klarlack.

Brauche ich Klarlack für die Reparatur von Lackschäden?

Um auf die Frage zurückzukommen: Sollte ich immer mit Klarlack abschließen? Ja, immer, wenn es sich um Effektfarben handelt. Aber woher wissen Sie, ob Sie eine Effektfarbe haben und deshalb einen Klarlack bestellen müssen? Wir haben wir bereits für Sie herausgesucht. Wenn Sie Ihren Farbcode in unserem Farbfinder eingeben, benachrichtigt Sie das System automatisch, wenn es sich um einen Effektlack handelt und weist Sie darauf hin, dass ein Klarlack erforderlich ist. So kann nichts schiefgehen!

Häufig gestellte Fragen

Was passiert, wenn man Autolack ohne Klarlack verwendet?

Ohne Klarlack ist der Basislack deutlich weniger geschützt gegen UV-Strahlung, Schmutz und Witterungseinflüsse. Dadurch kann der Lack schneller verblassen oder beschädigt werden. Außerdem fehlt die typische glänzende Oberfläche, die Klarlack verleiht.

Wie viele Schichten Klarlack sollte man auftragen?

In der Regel werden zwei bis drei dünne Schichten Klarlack aufgetragen. Dadurch entsteht eine gleichmäßige, widerstandsfähige Schutzschicht. Wichtig ist, zwischen den Schichten die empfohlene Ablüftzeit einzuhalten.

Kann man Klarlack auch später noch auftragen?

Ja, Klarlack kann auch nachträglich aufgetragen werden, wenn der Basislack noch in gutem Zustand ist. Vorher sollte die Oberfläche jedoch leicht angeschliffen und gründlich gereinigt werden. So haftet der Klarlack besser und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.

Wie lange muss Basislack trocknen, bevor Klarlack aufgetragen wird?

Die Trocknungszeit des Basislacks hängt vom Produkt und den Umgebungsbedingungen ab. Meist reicht eine Ablüftzeit von etwa 10 bis 30 Minuten, bevor Klarlack aufgetragen werden kann. Genauere Angaben finden sich in den Herstellerhinweisen.

Was ist der Unterschied zwischen 1K- und 2K-Klarlack?

1K-Klarlack ist gebrauchsfertig und trocknet durch Luftkontakt, während 2K-Klarlack mit einem Härter gemischt wird. Dadurch ist 2K-Klarlack deutlich widerstandsfähiger gegen Kratzer, Chemikalien und Witterung. Deshalb wird er häufig für professionelle Lackierungen verwendet.